Einstiegsqualifizierungsjahr - EQJ - Jessica Schmid
Warum habe ich mich für ein Einstiegsqualifizierungsjahr beworben?
Ich habe bereits vor sechs Jahren angefangen mit Photoshop Bilder zu bearbeiten. In der 12. Klasse nahmen wir dann die Grundlagen des DTP durch, wobei wir in InDesign eingeführt wurden. Gegen Ende meiner Abizeit habe ich mich dann voll und ganz der Gestaltung unserer Abizeitung gewidmet, die mich zwar sehr viel Zeit und Nerven gekostet, mir aber auch viel Spaß bereitet hat.
Um dieses Interesse auszukundschaften und die Arbeitsabläufe eines Mediengestalters zu erfahren, habe ich mich bei der Firma in.lahr zunächst für ein einwöchiges Praktikum beworben. Man bot mir ein Einstiegsqualifizierungsjahr an, das ich nach Zustimmen der Agentur für Arbeit auch sehr gerne antrat.
Was durfte ich machen?
Ich wurde hauptsächlich für den Internetbereich eingestellt. Dort lernte ich zunächst die Grundlagen von HTML und CSS. Bei Fragen war selbstverständlich immer jemand zur Stelle. Relativ schnell kam der erste Auftrag im Internet für mich. Ich durfte das Screendesign erstellen und anschließend die Seite www.help4mac.de mit HTML und CSS umsetzen. Auch was sonst auf laufenden Websites anfiel, durfte ich erledigen. Hauptsächlich war dies das Einpflegen von neuen Inhalten bzw. Austauschen von veralteten / falschen Informationen.
Auch im Druckbereich gab es einiges zu tun. Von Visitenkarten über Flyer, bis hin zur Broschüre war fast alles dabei. Ich durfte auch eine Autobeschriftung für eine Kundin machen, bei der ich sehr viel Erfahrung mit Adobe Illustrator sammeln konnte.
Ein bzw. zweimal wöchentlich besuchte ich mit den auszubildenden Mediengestaltern die Gewerbliche Schule in Lahr.
Was war mein Eindruck?
Der Beruf des Mediengestalters ist ein sehr interessanter und vielfältiger Beruf, der einen dauernd vor neue Herausforderungen stellt. Man hat jeden Tag mit den verschiedensten Geschmäckern und Aufträgen zu tun. Es gibt aber auch wiederkehrende Arbeiten, die schnell zur Routine werden können.
Die Monate bei der Agentur in.lahr haben mir auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich konnte jede Menge Erfahrung sammeln und auch mitnehmen. Ich habe einen guten Mittelweg gefunden zwischen selbst versuchen und nachfragen.
Und noch eine wichtige Erfahrung habe ich gemacht: wenn man den ganzen Tag vor dem Rechner in einem Bürostuhl sitzt, braucht man einen sportlichen Ausgleich, da man sonst sehr schnell matt wird (außerdem machen sich die Knochen sonst bald bemerkbar ;) ).
Das Team von Ingeborg Lahr ist eine lustige Truppe in der es meistens was zu lachen gibt. Außerdem ist man mit Süßigkeiten ständig gut versorgt :)
